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DO SOMETHING ELSE

15/ Bus Ping Pong und das Ende der Welt

By 18. September 20161 Guatemala

Ich hatte die Adresse der Hacienda im Internet gefunden und wurde dort erwartet.

Wie ich da hin kommen sollte, wusste ich allerdings nicht genau. Als ich mich durchgefragt hatte, was der sinnvollste Weg wäre, waren alle Busse bereits weg. Es gab nur zwei am Tag. Also sprach ich Männer an, die mit ihren Pickups auf dem Dorfplatz standen.

„Du bist Deutsche?“, fragt mich einer der Männer und schüttelt mir begeistert die Hand. “Ich habe schon in Straßburg gelebt und spreche Französisch und Italienisch. Ich nehme dich mit.“

Als er grinste, wurden seine Zähne sichtbar, die alle an den Kanten mit einem Rahmen aus Silber eingefasst waren und ein wenig an den „Beißer“ aus einem der James Bond Filme erinnerte. Ich fragte mich, wie die Leute in Europa darauf reagiert hatten. Aber er brachte mich sicher zum Bus, mit dem ich bald für gefühlte drei Tage statt drei Stunden, weiter über mit Schlaglöcher übersähte Strassen rumpelte.

Ich kontrollierte meine Karte. So langsam musste ich in der Gegend des Ortes sein und fragte den Busfahrer danach. Der kannte ihn nicht.
Vielleicht lag es an meiner Betonung. Ich versuchte ‘Capellania’ auf diverse Arten auszusprechen. Jackpot.

„Ach, Capellania. Da sind wir vor 15 Minuten vorbeigekommen.“

Bevor ich panisch werden konnte, kam uns ein Bus entgegen, den er anhielt. Ich sprang rüber und krallte mich an die unterste Stufe der Außentür. Der Bus war hoffnungslos überfüllt und ich brüllte über die Köpfe hinweg dem Busfahrer zu, er möge bitte in Capellania anhalten.
Ein undeutliches „Si, si“ war zu hören.

Nach zwanzig Minuten wurde ich misstrauisch und fragte, ob wir bald da seien. Per stiller Post bekam ich die Nachricht, er habe mich leider vergessen. Das Universum meinte es aber gut mit mir, denn in der Ferne tauchte wieder ein Bus auf. Was wirklich verblüffend war in der Einöde. Der Fahrer erklärte dem Kollegen etwas, während ich zum zweiten Mal umstieg und vertrauensseelig davon ausging, dass er ihm klar machte, wo ich raus musste.

Selbstverständlich fuhren wir wieder am Ort vorbei.

Was daran lag, dass anscheinend keiner glauben konnte, dass ich da wirklich aussteigen wollte.

Was ich auch verstand, als mich der dritte Bus erfolgreich absetzte. Wegen des Bus Ping Pong war es bereits dämmrig. Ich stand auf einer kargen, staubigen Landstraßenkreuzung und um mich herum: Nichts. Die Berge zeichneten sich bereits als grauschwarze Silhouetten am Horizont ab.

Ich war mitten in der rauen Cierra de los Cuchumatanes angekommen. Und fühlte mich wie der einsamste Mensch auf der Welt.

Nachdem ich mich um 360 Grad gedreht hatte, fiel mir eine kleine Ansammlung Häuser in der Ferne auf und ich lief darauf zu. Zwei stämmige Männer, mit Armen wie Ankertaue und O-Beinen, durch die man Fußbälle hätte schießen können, kamen mir langsam entgegen. An ihren Gürteln baumelten Macheten, die fast bis auf den Boden reichten. Seit meinem Überfall in Equador, hatte ich leichte Paranoia was Männer mit Macheten anging und mir fielen sämtliche Warnungen ein, die ich bezüglich einsamer Landstraßen in der Dunkelheit gehört hatte. Kurz in Versuchung “Spiel mir das Lied vom Tod” aus “High noon” zu summen, setzte ich statt dessen mein breitestes Lächeln auf. Weil ich davon ausging, dass man eher Hemmungen hatte lächelnde Menschen umzubringen. Ich fragte die beiden nach der “Hacienda Unicornio Azul.“

„Das sind Nachbarn“, knarzte der stämmigere von beiden. „Mein Bruder arbeitet für ihn. Er kommt bestimmt gleich.“ Er nickte knapp und weiter zogen sie.

Kurze Zeit später hielt in einer Staubwolke ein ramponierter roter Pickup und Fernando, der erste relativ groß gewachsenen Guatemalteke den ich kennen lernte, stieg aus.

„Gut, dass du noch im Hellen angekommen bist. Tagsüber ist es hier sicher“, begrüßte er mich. „Nachts nicht.“, fügte er dann hinzu. „Hier steht die Schönheit der Landschaft nämlich im Kontrast zu bitterer Armut. Kein fließendes Wasser, eine Latrine für das ganze Dorf, und wenn es was zu essen gibt, sind es ein paar Tortillas oder Hafergrütze – jedenfalls nie genug.“

In etwa das hatte ich verstanden, denn er sprach das nuscheligste Spanisch, das ich je gehört hatte.

“Jedes Kind kommt mit einem Stück Brot unter dem Arm auf die Welt. Das guatemaltekische Sprichwort hat mir meine Lehrerin verraten.”, meinte ich.

“Schön wäre es”, gab er grinsend zurück und wurde gleich darauf wieder ernst. “Die Realität ist, dass viele Familien so bitter arm sind, dass sie für ein Familienmitglied Geld sammeln, das versucht sich in die USA durchzuschlagen. Die wenigsten schaffen es lebend. Wenn sie nicht vorher sterben, verdursten sie oft in der mexikanischen Wüste.”

Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte. Mich wunderte nur, wie der menschliche Geist bzw. das Gefühl funktionierte. Menschen konnten unglücklich und verzweifelt sein, weil sie von allem zu wenig aber auch, wenn sie von allem zu viel hatten. Das gesunde Mittelmaß hatte ich offenbar für mich auch noch nicht gefunden. Aber das konnte doch auch nicht der einzige Umstand sein, weswegen manche Menschen glücklich waren und andere nicht? Auf was kam es also noch an?

Ich verschon dem Gedanken auf späte, wechselte das Thema und erzählte ihm von meinem Erlebnis mit dem Bus. Er lachte. Offenbar war ich die einzige Irre, die je mit öffentlichen Bussen angereist war. Alle anderen kamen mit dem Auto.

Wir fuhren eine halbe Stunde auf Pisten durch die extrem trockene Savanne, ab und zu unterbrochen von knorrigen Bäumen. Kleine Felder waren mit niedrigen Steinmauern abgegrenzt, daneben duckten sich windschiefe Holzhütten oder Wellblechhäuschen.

Die Hacienda dagegen war ein großes, schneeweißes Gebäude, um das sich Stallungen und Koppeln gruppierten. Im riesigen Wohnzimmer loderte ein Feuer im Kamin, dessen warmer Schein vom dunklen, polierten Dielenboden zurückgeworfen wurde und die hohen Balkendecken kaum erhellen konnte.
Mein geräumiges Zimmer betrat ich durch riesige, mexikanisch aussehende, dunkle Flügeltüren. Die Räume waren hoch und gelb verputzt und in der Ecke bullerte schon ein kleiner Ofen und verbreitete angenehme Wärme.

Fernando servierte am großen Holztisch im Wohnzimmer Huhn mit Gemüse, das er gekocht hatte. Da seine Frau und die Haushälterin nicht da waren, erwartete ich das Schlimmste, aber es schmeckte großartig. Das Kaminfeuer und die Kerzen in den hohen Leuchtern, spiegelten sich in den Rotweingläsern und ließen den dunklen Wein glühen.

Ich fragte ihn danach, wie er hier gelandet war. Obwohl Guatemalteke, war er augenscheinlich nicht hier aufgewachsen.

„Meine Frau Pauline – sie ist Französin – und ich lernten uns bei den Vereinten Nationen kennen. Als sie nach Afrika sollte, überlegten wir, was wir tun könnten, um zusammen zu bleiben. Da sie leidenschaftliche Reiterin ist, beschlossen wir vor acht Jahren, die Hacienda zu bauen und Trekking Ritte anzubieten. Wir haben es nicht bereut. Ich liebe es hier.“

Wir unterhielten uns noch eine Weile, bis ich dann mit vollem Bauch wie ein Stein ins Bett fiel.
Am nächsten Morgen wachte ich mit schmerzenden Gliedern und Kopfweh auf. Meine Beine fühlten sich an wie Wackelpudding. Ich hatte Sehstörungen und keine Ahnung wie ich einen mehrstündigen Ritt durchstehen sollte. Aber es war meine letzte Chance. Ich hatte bezahlt und Fernando würde mich am nächsten Tag mit in die Stadt mitnehmen, da er selbst nach Frankreich flog. Verschieben war also unmöglich.

Ich schleppte mich zum Stall. Die Pferde waren alle Appaloosa oder Quarter Horse Mischlinge, mit glänzendem Fell, gesunden Hufen und Rücken ohne Druckstellen. Ich hatte mich schon gefragt, was ich tun würde, sollte ich verwahrloste Pferde vorfinden und war erleichtert. Die Tiere waren erstaunlich scheu. Ich bekam eine hübsche rotbraune Stute, namens Ushuaya, mit einigem Temperament, zugeteilt.

Ich betrachtete zweifelnd das lebhafte Nervenbündel.

„Du hast ja was mit Temperament bestellt. Sie ist manchmal ein bisschen nervös“, grinste Fernando, als die Stute unter mir hin und her tänzelte. Der leichte Wandersattel – nicht mehr als eine flache Mulde – war die perfekte Abschussrampe, falls sie sich entschied mich loszuwerden.

„Da wusste ich auch noch nicht, dass ich krank sein würde“, seufzte ich. „Aber ich schaffe das“, beruhigte ich ihn schnell, als ich seinen Blick bemerkte. Ich würde diesen Ritt machen und wenn es das Letzte war, was ich tat. Ich stieg wenig elegant auf.

Es wurde langsam heiß, als wir los ritten. Die Landschaft, die sich vor uns ausbreitete, war hügelig, karg und sehr schön. Zwischendrin ragten kleine Steingebirge aus löchrigem grauschwarzem Gestein auf. Die Gegend war auch hier von niedrig aufgeschichteten Steinmauern durchzogen. Es sah aus, als hätten sich die Römer mit dem Limes verirrt. Auf den Mauern wuchsen riesige graugrüne Agaven, teilweise in der Größe eines Fiats, mit gelben bis zu drei Meter hohen Blütenständen. Dazwischen wuchsen schlanke Pinien und neben den kleinen Holzhütten oder Adobe Häuschen mit Ziegeldach, standen struppige Esel und Pferde in der Sonne. Wenn es hier grün war, muss es noch schöner sein. Überall sah man Bauern mit ihren Ochsen auf den staubigen Feldern und wir begegneten Frauen mit gestreiften Krügen auf dem Kopf, die Wasser holten. ich fühlte mich wie um ein Jahrhundert in der Zeit zurück versetzt.

In der Pause rutsche ich grade noch so vom Pferd, wickelte mich in eine Jacke, weil ich trotz der Hitze fror und schlief ein.

Bis Fernando mich wach rüttelte. „Wir müssen hier schnell weg“, meinte er. Es zieht Gewitter auf. Das geht hier rasend schnell und ist lebensgefährlich auf dieser Höhe. Es werden hier sehr oft Leute vom Blitz erschlagen und wir sind auf Pferden ein hervorragender Blitzableiter.”

Während ich mich in den Sattel zog, brach die Hölle los. Hagelkörner schlugen eiskalt auf uns ein und die Stute begann panisch zu buckeln. Wir schossen in gestrecktem Galopp über die steinige Hochebene. Über den Himmel, der rasend schnell dunkel geworden war, tobten gigantische schiefergraue Wolkenmassen, aus denen blende weiße Blitze zuckten. Es sah aus, wie das Ende der Welt und wir vermutlich wie die apokalyptischen Reiter.

Ich weiß nicht, wie ich es schaffte, in den vom Wasser schmierigen Steigbügeln nicht den Halt zu verlieren, während wir in halsbrecherischem Tempo über Löcher und Felsen sprangen.
An einem Steilhang hielten wir endlich an, stiegen ab, nahmen die Pferde am Zügel und schlitterten durch das Geröll abwärts. Unten musste mich Fernando zurück in den Sattel bugsieren.

Nach sechs Stunden kamen wir klatschnass am Haus an. Ich schaffte es nicht mehr mein Pferd zu versorgen, sondern schleppte mich mit einer Wärmflasche ins Bett und schlief vierzehn Stunden durch.

Am nächsten Tag war der Spuk wundersamer Weise vorbei. Mir ging es wieder gut. Aber das Erlebnis hatte mich einigermaßen erschüttert. Ich war früher schon alleine gereist, aber wundersamer Weise nie ernsthaft krank gewesen. Was aber wäre, wenn ich irgendwann an einem gottverlassenen Ort schwer krank würde? Wer würde mich ins Krankenhaus bringen? Und wo wäre das nächste überhaupt? So richtig hatte ich mir darüber nie Gedanken gemacht. Mein Freund war damals in Equador schwer krank gewesen und auch das Tropeninstitut in Hamburg hatte später nicht heraus gefunden, warum er binnen weniger Tage 13 Kilo abgenommen hatte und warum das Fieber zuhause wieder kam. Ich beschloss das Ganze unter “no risk, no fun” zu verbuchen und auf mein Glück zu vertrauen. Sonst würde ich mich wegen all der Sicherheitswarnungen und Gesundheitsrisiken nicht mehr vor die Tür trauen.

Fernando nahm mich mit bis nach Cuatros caminos und zeigte mir, wo normalerweise der Bus abfuhr. Normalerweise deshalb, weil es in Guatemala praktisch keine Beschilderung gibt. Man muss sich so gut wie immer durchfragen. Die freundliche Frau, an deren Stand ich Äpfel kaufte, bestätigte mir, dass ich an der richtigen Stelle war. Als sie mir das Wechselgeld reichte, meinte sie augenzwinkernd:

„Der Bus nach Quetzaltenango kostet zwei Quetzales. Lass dir nichts anderes erzählen.“

Solche kleinen, schönen Begegnungen erlebte ich so oft auf Reisen. Sie waren mir am Ende wertvoller, als der Anblick mächtiger Mayapyramiden. Vielleicht passierte mir das immer, weil ich innerlich ohne große Vorbehalte auf die Leute zuging und das wohl ausstrahlte. Das verstand ich aber auch erst Jahre später. Dass unsere Gedanken und damit unsere eigene innere Haltung zur Energie wird, die wir ausstrahlen und die so das anziehen, was wir im Leben bekommen. Gut oder schlecht. Das meiste davon verursachen wir selbst.

Wir verbrachten den nächsten Tag damit, für Tom, den ich wieder traf, eine Spanisch-Schule zu suchen, in der er in Kürze anfangen wollte. Danach irrten wir lange durch die Straßen, um den Bus zu finden, der uns nach Zunil, einem Mayadorf bringen sollte. Unser eigentliches Ziel waren die heißen Quellen, die Fuentes Georginas, in den Bergen, zu denen es aber keinen öffentlichen Transport gibt. Kurze Zeit darauf krallten wir uns an die Ladefläche eines Pickups, der in selbstmörderischem Tempo um die Kurven der engen Gebirgsstraßen schoss und dessen Ladung uns die Tränen in die Augen trieb. Es waren Zwiebeln. Der Zwiebelduft wurde untermalt von einem Geruch, der darauf schließen ließ, dass die Ladung davor irgend etwas Totes gewesen sein musste. Warum eigentlich hatte ich Menschen belächelt, die mit einem Fläschchen Sagrotan reisten?

Etwas grün im Gesicht und ziemlich durchgefroren vom Fahrtwind, rollten wir uns zwei Stunden später von der Ladefläche, mitten in eine Farbexplosion.

Wir standen praktisch mitten auf dem Markt von Zunil. Die Farbenpracht der Trachten überbot die der Blumen und des Gemüses, das angeboten wurde. Das laute Geschnatter der feilschenden Männer und Frauen lieferte sich wiederum einen Wettstreit mit dem Gemecker der Ziegen, Krähen der Hähne, Grunzen der Schweine und dem Lärm hin und her flitzender Kinder. Die einzigen, die friedlich den Trubel verschliefen, waren die Babys, die in bunten Tuchbahnen an den Rücken der Mayamütter gekuschelt schliefen.

Wir kauften Pasta, Avocados, etwas Obst und Gemüse. Für das letzte Stück Weg suchten wir uns wieder einen Pickup. Nach kurzer Zeit hing dichter Nebel in der Luft, was aber keinerlei Auswirkung auf den selbstmörderischen Fahrstil der Guatemalteken hat. Auch dieser Fahrer schoss praktisch blind aber wild hupend um die engen Kurven.

Steif wie tiefgefrorener Fisch, staksten wir zur Anmeldung und mieteten uns eine der Selbstversorger-Hütten. Die hatten, mit dem offenen Kamin, am flackernden Computerbildschirm im letzten Internet Café irgendwie wildromantisch und gemütlich ausgesehen. Sie entpuppten sich aber als düster, eiskalt und feucht.
Dementsprechend aalten wir uns im wunderbar heißen Wasser der Quellen, so lange es ging, bis wir ziemlich aufgeweicht waren.

Damit hatten wir dann Ähnlichkeit mit unserem Abendessen, das aus aufgeweichter Pasta und rohem Gemüse bestand und nicht kochen wollte. Obwohl wir drei Stunden versucht hatten, mit dem vom Nebel feuchten Holz ein größeres Feuer zu entzünden. Ich war auf das Outback von Australien wirklich bestens vorbereitet.

„Warum haben wir eigentlich keine Tütensuppe gekauft, oder Eier?“

„Weil du das wenig abenteuerlich fandest? Außerdem – wenn wir hier nicht seit drei Stunden versuchen würden, das Feuer anzuzünden, hätten wir uns doch schon vor Langeweile umgebracht.“

Man musste auf Reisen einfach immer die positive Seite suchen.

Ich reiste alleine zurück nach Antigua und unterhielt mich im Bus drei Stunden lang mit einem Studenten, was wunderbar klappte. Zum ersten Mal war mir aufgefallen, dass ich manche Gedanken auf Spanisch zu formulieren begann.

Als ich endlich verschwitzt, verstaubt und erschöpft, bei Hilda durch das Hoftor trat, merkte ich sehr schnell, dass etwas nicht stimmte …

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